Broschüre: Ankommen in NRW

Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium will schutzsuchenden Flüchtlingen helfen, sich nach der Ankunft in den Kommunen in Nordrhein-Westfalen gut zurechtzufinden. Dazu hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS), unterstützt von weiteren Minis­terien und Akteuren in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit, die handliche Broschüre „Ankommen in Nordrhein-Westfalen – Erste Schritte zur Orientierung in unserem Land.“ erarbeitet.

ankommen_in_nrw„Unsere Broschüre soll erste, wichtige Fragen beantworten, praktische Hinweise von der Anmeldung bis zum Thema Ausbildung und Arbeit geben und Schutzsuchenden und ihren Begleitern die offiziellen Anlaufstellen vor Ort bekannt machen. Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Vielfalt. Darauf sind wir stolz. Hier leben bereits über vier Millionen Menschen, die Wurzeln in anderen Ländern haben. Und in Nordrhein-Westfalen wird Hilfsbereitschaft groß geschrieben. Hier gibt es ein stabiles Netz von Menschen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen und vielfältige Hilfs- und Begleitangebote bereithalten. Auch diese In­tegrationsarbeit möchte ich unterstützen“, sagt Integrationsminister Rainer Schmeltzer.

Die praxisorientierte Broschüre enthält in verständlicher Sprache Informationen über wichtige Anlaufstellen für die erste Zeit und gibt Auskunft darüber, wo sich die Flüchtlinge beraten und begleiten lassen können. Daneben werden Begriffe aus dem Alltag erläutert sowie Hinweise auf interessante Informationsquellen gegeben. Auch den engagierten Helferinnen und Helfern, den Familienangehörigen, Verwandten oder Bekannten will das Integrationsministerium eine Anleitung mit auf den Weg geben, wie sie unterstützend wirken können.

In Deutsch steht die Veröffentlichung zunächst als PDF-Datei zum Download im Broschürenbestellsystem auf der Internetseite des Integrationsministeriums unter www.mais.nrw unter „Flüchtlingshilfe“ zur Verfügung. Dort werden Anfang 2016 auch die deutsche Printversion sowie Übersetzungen in Englisch, Französisch, Arabisch, Dari und Farsi erhältlich sein, kurze Zeit später auch in Urdu und Tigrinisch.