Einander helfen, einander verstehen – Deutsche Bank Mitarbeiter aktiv für geflüchtete Menschen

Im Flüchtlingsquartier Zedernstraße in Bielefeld-Ummeln haben Deutsche Bank Mitarbeiter jetzt einen Tag lang geflüchteten Menschen geholfen. Fahrräder wurden repariert, mit Kindern gespielt und gemeinsam gegessen. „Einander helfen, einander verstehen“, war das Motto.

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Rund 500 geflüchtete Menschen aus vielen Ländern leben im Quartier Zedernstraße in Bielefeld-Ummeln. Das Quartiersmanagement hat der AWO-Kreisverband Bielefeld übernommen. Neben der Organisation des Alltags haben Firas Qunneis und Irina Grinko vom AWO-Quartiersbüro mit ihrem Team eine Fahrradwerkstatt, eine Spielstube und mehrere Cafes aufgebaut. Einen Tag lang erhielten sie hier Unterstützung von Deutsche Bank Mitarbeitern der Bielefelder Geschäftsstelle. Vermittelt hatte die Hilfe die AWO-Freiwilligenakademie.
Die Deutsche Bank fördert das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter. Anstatt Kunden zu beraten, können sie im Rahmen eines „Social Day“ auch ehrenamtlich vor Ort aktiv werden. In Deutschland waren 2015 im Rahmen von Corporate Volunteering 7.241 Mitarbeiter in 1.916 gemeinnützigen Projekten ehrenamtlich aktiv und haben damit gezeigt, wie die Kultur der Leistung mit einer Kultur der Verantwortung verbunden wird. Gleichzeitig gehören die Deutsche Bank und ihre Stiftungen mit einem Fördervolumen von rund 77 Mio. Euro im Jahr 2015 zu den sozial engagiertesten Unternehmensbürgern weltweit.
Rund 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bielefelder Deutsche Bank-Geschäftsstelle haben sich in diesem Jahr dafür entschieden, geflüchteten Menschen einen Arbeitstag lang zu helfen. Und so wurde in der Spielstube mit Knete und Bobbycars gespielt. In der Fahrradwerkstatt wurden dringend benötigte Drahtesel wieder flottgemacht. Im Cafe trafen sich Flüchtlinge, AWO-Mitarbeiter und das Deutsche Bank Team zum Essen und Klönen. Für alle war es eine neue Erfahrung. Sich auf Menschen einlassen und ohne eine Sprache zu sprechen, gemeinsam etwas schaffen, verändert den Blick, eröffnet Perspektiven.
Dr. Bernd-Christian Balz von der Deutschen Bank in Bielefeld: „Wir engagieren uns gerne ehrenamtlich für die AWO, weil sie geflüchteten Menschen Hilfe zur Selbsthilfe bietet.“ Dies und die gleichzeitig übergebene Spende in Höhe von 1.100 € für Anschaffungen in der Zedernstraße erfreuten auch Kirsten Hopster vom Vorstand der AWO-Kreisverband Bielefeld. Hopster: „Die Spende der Deutschen Bank werden wir für die Anschaffung von Werkzeuge und Fahrradersatzteilen und Gesellschaftsspielen nutzen.“

Text: Erwin Tälkers, AWO Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V.