Kunst­pro­jekt für ge­flüch­te­te Frau­en im Quar­tier Ze­dern­stras­se

Am 02.02.2019 fin­det in der Zeit von 9.30 -11:30 Uhr

und am 23.02.2019 vom 15:00 -17:30 Uhr

ein kunst­the­ra­peu­ti­sches Pro­jekt für ge­flüch­te­te Frau­en statt.

Ein in­di­vi­du­el­ler Weg zur Selbst­fin­dung und Ziel­füh­rung.

In Form von Mal­the­ra­pie, dem Ar­bei­ten mit Far­ben, möch­te die Übungs­lei­te­rin Sa­rah Ha­la­bi, die Frau­en im ers­ten Teil da­zu an­re­gen, über sich selbst nach­zu­den­ken. Mein Weg zur Selbst­fin­dung “Wer bin ich und was macht mich aus!”

Durch An­re­gun­gen sei­tens Frau Ha­la­bi er­stel­len die Frau­en dann ihr per­sön­li­ches Bild.

Im An­schluss wird je­des Bild be­spro­chen und ver­suchs­wei­se in­ter­pre­tiert. “Was ist das, was ich da ge­malt ha­be?”

Da­mit en­det der ers­te Teil des Kur­ses.

Im zwei­ten Teil am 23.02.2019 wird das Haupt­the­ma “mein Ziel” sein.

In den da­zwi­schen­lie­gen­den drei Wo­chen, soll­ten sich die Frau­en dar­über Ge­dan­ken ge­macht ha­ben. “Was ist das Ziel für mich? Wo soll mein Weg hin­füh­ren? Wie fin­de ich mei­nen Weg.”

Der Kurs be­ginnt wie­der mit ei­ner Ge­sprächs­run­de.

Wie­der in Form von Ma­le­rei, wird die Kurs­lei­te­rin, die Frau­en an­lei­ten das, in ih­ren Ge­dan­ken schlum­mern­de Ziel zu ma­len.

Als Ab­schluss wer­den die Bil­der in­ter­pre­tiert. Die Kurs­teil­neh­me­rin­nen er­klä­ren sich in ih­rer Ma­le­rei und fin­den ge­mein­sam mit der Kurs­lei­te­rin den Weg, wel­cher sie zu ih­rem Ziel füh­ren kann.

Die Do­zen­tin:

Sa­rah Ha­la­bi, Jahr­gang 1984, ge­bo­ren in Ri­yadh Sau­di –Ara­bi­en, Toch­ter ei­nes sy­ri­schen Arz­tes und ei­ner deut­schen Kran­ken­schwes­ter ist di­plo­mier­te Er­zie­he­rin.

Sie leb­te 11 Jah­re in Ber­lin und ar­bei­te­te dort als Grup­pen­lei­te­rin in ei­ner städ­ti­schen Ki­ta. Im Zug ei­ge­ner be­ruf­li­cher Ver­än­de­run­gen, ab­sol­vier­te sie ei­ne Aus­bil­dung zur Kunst­the­ra­peu­tin in Ber­lin. Ne­ben der Ma­le­rei ent­wirft sie ei­ge­ne Ta­schen und Be­klei­dung, sie ar­bei­tet ger­ne mit Holz in Form von Mö­bel­tisch­le­rei, Ton­ar­bei­ten ge­hö­ren eben­falls zu ih­rem Re­per­toire.

Frau Ha­la­bi lebt seit De­zem­ber 2018 wie­der in Bie­le­feld und ar­bei­tet haupt­be­ruf­lich im Fa­mi­li­en­zen­trum der AWO in der lan­gen Wie­se als Er­zie­he­rin und In­te­gra­ti­ons­kraft.

Was ist Kunst­the­ra­pie?

Die Kunst­the­ra­pie ar­bei­tet haupt­säch­lich mit Me­di­en der bil­den­den Kunst, da­zu zäh­len ma­le­ri­sche oder zeich­ne­ri­sche Me­di­en, plas­tisch skulp­tu­ra­le Ge­stal­tun­gen oder Fo­to­gra­fie. Durch sie kön­nen Men­schen un­ter the­ra­peu­ti­scher Be­glei­tung in­ne­re und äu­ße­re Bil­der aus­drü­cken.

Die kunst­the­ra­peu­ti­sche Pra­xis ist mit Dis­zi­pli­nen der Psy­cho­lo­gie, Päd­ago­gik und Kunst­wis­sen­schaft eng ver­bun­den.

Be­son­de­re Be­deu­tung hat die Kunst­the­ra­pie da­bei in der psych­ia­tri­schen, psy­cho­so­ma­ti­schen und psy­cho­so­zia­len The­ra­pie­pra­xis ge­won­nen.

Noch sind we­ni­ge Plät­ze frei.

An­mel­dung bei: Sa­bi­ne Ha­la­bi 0521 329 404 24 und Si­mo­ne Mei­ne­ke 0521 329 404 25 von der AWO So­zi­al­ar­beit