Ein of­fe­nes Herz kennt kei­nen Ras­sis­mus

AWO zeigt kla­re Kan­te!

Die Ar­bei­ter­wohl­fahrt ist ein wer­te­ge­bun­de­ner Ver­band und ein wer­te­ge­bun­de­nes Un­ter­neh­men.

Die Wer­te, die die Grund­la­gen un­se­rer Ar­beit be­stim­men sind So­li­da­ri­tät, To­le­ranz, Frei­heit, Gleich­heit und Ge­rech­tig­keit.

Sie ge­ben uns Ori­en­tie­rung, neh­men uns aber auch in die Pflicht.

Vie­le Men­schen in un­se­rem Land füh­len sich ab­ge­kop­pelt, nicht mehr ge­hört, sind un­si­cher und vol­ler Sor­gen.

Da­zu kommt — be­rech­tigt oder auch un­be­rech­tigt — Angst vor den neu zu­ge­wan­der­ten Men­schen, vor Un­be­kann­tem, vor Ver­drän­gungs­wett­kämp­fen und Un­ge­rech­tig­kei­ten, vor frem­den Sit­ten und Ge­wohn­hei­ten, vor Ge­walt und Ter­ror.

Ab­leh­nung, Ge­walt, Hass und Ter­ror schau­keln sich ge­gen­sei­tig auf

  • von Men­schen, die zum Teil un­ter dem Deck­man­tel der Flucht hier ein­ge­schleust wer­den, um die men­schen­ver­ach­ten­den Ge­walt­ta­ten des IS durch­zu­füh­ren
  • aber auch von oft­mals schein­bar gut bür­ger­li­chen Men­schen, die of­fen Het­ze und Hass ge­gen an­de­re pre­di­gen, Flücht­lings­un­ter­künf­te an­zün­den und Men­schen, die bei uns Schutz su­chen, auf of­fe­ner Stra­ße an­grei­fen.

Das ist ei­ne dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung, und wir dür­fen nicht ta­ten­los zu­se­hen, wie un­ser Land, wie Eu­ro­pa aus­ein­an­der­bricht.

Is­la­mis­ten, Sala­fis­ten, Rechts­ra­di­ka­le, Ter­roros­ten, Po­pu­lis­ten, Wut­bür­ger ge­fähr­den un­se­ren so­zia­len Frie­den und un­se­re De­mo­kra­tie.

Von die­sem Men­schen dür­fen wir uns aber nicht ein­schüch­tern las­sen.

Jeg­li­chem Hass und Ter­ror, je­der Form von an­ti­de­mo­kra­ti­schem Re­den und Tun müs­sen wir die Stirn bie­ten.
Ori­en­tie­ren wir uns an un­se­ren Leit­sät­zen im Klei­nen, im Quar­tier, in der AWO, im Freun­des­kreis.
Hier müs­sen wir ein so­li­da­ri­sches Mit­ein­an­der pfle­gen — mit­ein­an­der für­ein­an­der da sein.

So­li­da­ri­tät, To­le­ranz, Frei­heit, Gleich­heit und Ge­rech­tig­keit. Wer­te, die wir nicht nur auf un­se­re Fah­nen ge­schrie­ben ha­ben, son­dern die je­der von uns im All­tag le­ben soll­te. Mei­nungs­frei­heit, Re­li­gi­ons­frei­heit, das Recht auf Un­ver­sehrt­heit, Kin­der­rech­te, Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en und Män­nern — das ha­ben wir uns in Deutsch­land hart er­kämpft. Und das ist nicht ver­han­del­bar.

Men­schen­fein­de und Hass-Ver­brei­ter ha­ben kei­nen Platz in der AWO.

Wir kön­nen und müs­sen kla­re Kan­te zei­gen ge­gen Po­pu­lis­mus und Ge­walt, ge­gen Ver­ach­tung und Hass, ge­gen Ras­sis­mus und an­ti­de­mo­kra­ti­sche Ten­den­zen.

Ein of­fe­nes Herz kennt kei­nen Ras­sis­mus!
Da­für ste­hen wir als AWO